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Vergleichskampf zwischen den Golfclubs Werdenfels und Isarwinkel

Ausgang des „Home  Home“ so knapp wie noch nie

Eine langjährige Freundschaft, die bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreicht, verbindet den Land- und Golfclub Werdenfels mit dem Golfclub Isarwinkel aus Bad Tölz. Jedes Jahr messen sich die zwei Clubs auf beiden Anlagen, deshalb der Bergiff „Home & Home“. Bei diesem Clubvergleichskampf steht aber eindeutig die partnerschaftliche Beziehung und viel weiniger die sportliche Rivalität im Vordergrund. Nichtsdestotrotz war der Ausgang in diesem Jahr so spannend und knapp wie wohl noch nie zuvor. Beim Hinspiel, das in Bad Tölz ausgetragen wurde, konnten sich die Isarwinkler noch einen vergleichsweise geringen Vorsprung von 12 Nettopunkten erspielen, gewertet wurden die jeweils 10 besten Nettos pro Mannschaft. Dieser Vorsprung hatte beim Rückspiel auf dem Platz in Burgrain eigentlich erwartungsgemäß nicht länger Bestand, die Zuspitzung auf den geringsten Unterschied in der Historie dieses Clubvergleichs überraschte dann aber doch ein wenig. Lediglich drei Punkte (600 : 597) gaben letztendlich den Ausschlag zu Gunsten des Land- und Golfclubs Werdenfels. Und so darf der Wanderpokal ein weiteres Jahr im Clubhaus in Burgrain verweilen.Natürlich gab es auch eine Einzelwertung. Und hier zeigte sich bereits, dass die Tölzer in diesem Jahr stark auf dem fremden Platz waren. Die ersten drei Plätze in der Bruttowertung der Herren gingen durchwegs an Spieler des Golfclubs Isarwinkel, ganz vorne landete Stephan Scheer mit 26 Punkten vor Spielführer Christian Kulhanek und dem Präsidenten Stefan Hartman (beide 25 Punkte). Auch in der Damenkategorie kam die Bruttosiegerin aus den Reihen der Tölzer, nämlich Andrea Kirschke, die auf insgesamt 16 Zähler kam.

Bei diesem Event wurde lediglich in zwei Nettoklassen gespielt, Klasse A reichte von Handicap 0 bis 16,4. Die bereits erwähnten Tölzer Spieler Christian Kulhanek und Stefan Hartman hatte hierbei mit jeweils 31 Punkten die Nase vorn, Kulhanek holte sich auch noch die ausgelobte Sonderwertung „Nearest to the Pin. Bei den Damen ging dieser Preis an Anneliese Possemis aus IsarwinkelDass die Bedingungen an diesem Golftag nicht leicht waren zeigen die erspielten Punktezahlen, was zu einem CBA-Korrekturwert von -4 führte, eine Information nur für absolute Golf-Insider.
Nicht viel anders erging es folglich auch den Spielerinnen und Spieler in der B-Klasse (HCP über 16,4). Hier siegte Walter Chandler, mit ebenfalls vergleichsweise bescheidenen 33 Punkten vor Leonhard Buchwieser mit 31 Nettopunkten (bide LGC Werdenfels).

Home -Home mit Isarwinkel original

 

Dankeschön-Turnier des LGC Werdenfels

Der Golfclub bedankt sich für die Unterstützung in schwierigen Zeiten

Ein leichtes Jahr war es wahrlich nicht für den Land- und Golfclub Werdenfels, das Jahr 2014. Wer die einschlägigen Berichte im Tagblatt regelmäßig verfolgt hat, weiß auch warum. Verzögerungen bei der Rückgabe der Golfanlage durch die Amerikaner an die Bundesrepublik Deutschland hatten zur Folge, dass der Spielbetrieb erst deutlich verspätet, nämlich im Juli aufgenommen werden konnte. Zahlreiche umliegende Clubs hatten den LGC Werdenfels in der Zeit, in der der Platz noch gesperrt war, großzügig durch spezielle Angebote, z. B. ermäßigte Spielgebühren für die Werdenfelser Golfer unterstützt. Mit diesem Turnier wollte man Danke für die Hilfe in schweren Zeiten sagen.

Ergebnisse gab es natürlich auch. In der Bruttowertung der Herren setzten sich zwei Routiniers aus dem Nachbarclub Garmisch-Partenkirchen an die Spitze. Michael Schindler und Rainer Dobry konnten jeweils 38 Punkte verbuchen, Schindler hatte nur aufgrund des höheren Handicaps die Nase vorn. Bei den Damen war dieses Mal Andrea Zach zu stark für das restliche weibliche Teilnehmerfeld, mit 19 Bruttopunkten fuhr sie einen souveränen Sieg ein. Die beiden Bruttosieger waren es letztendlich auch, die sich jeweils die Sonderwertung für „Nearest to the Line“ holten, ein Indiz dafür, dass sie wirklich die besten des Turniertages waren.

In der Nettoklasse A (HCP 0 – 12,4) war das Teilnehmerfeld eher überschaubar. Es siegte mit 35 Punkten Leonhard Wild vor Hubert Hubert Schauer (33 Punkte) und Rainer Dobry (31 Punkte), der beim Brutto noch leer ausging.

Etwas besser wurde in der B-Klasse gespielt. Hier sorgte Christoph Zahler vom Golf- und Landclub Karwendel mit 38 Nettopunkten für die einzige wirkliche Handicapunterspielung des Turniertages, was ihm natürlich den Sieg einbrachte. Marcus Thier mit 36 Punkten und Martin Hein vom Golfclub Garmisch-Partenkirchen (35 Punkte) folgten auf den Plätzen.

Siegerin in der C-Klasse (Handicap über 24,4) wurde mit 33 Punkten Anneliese Kohaut vom Club aus Wallgau vor dem punktgleichen Richard Kundler und Rene Kunzman mit 31 Punkten, ebenfalls vom Golfclub Karwendel.

Dankeschön-Turnier

 

 

 

Siebte Bierzelt-Trophy der Fraundorfer-Madln

Etwas verregnet, aber trotzdem „legendär“ wie immer

Bierzelt-Trophy Fraundorfer 2014 original

 

 

 

 

 

 

Bereits zur Tradition herangereift im Land- und Golfclub Werdenfels ist die von der Schwestern Barbara und Andrea Fraundorfer gesponserte Bierzelt-Tro

phy in ihrer bereits siebten Ausgabe. Leider war die Veranstaltung, speziell in den Nachmittagsstunden nicht unbedingt vom Wetter begünstigt, was jedoc

h auch sein Gutes hatte. Denn dies war die Grundvoraussetzung dafür, dass ein Flight für allgemeine Erheiterung durch ein Kuriosum besonderer Natur sorgte. Die vier Spieler  änderten nämlich kurzerhand aufgrund der Wettersituation eigenmächtig die Reihenfolge der Spielbahnen, was darin gipfelte, dass

sie ein Loch zweimal in Folge in Angriff nahmen. Die Armen wurden daraufhin nicht nur von der Spielleitung disqualifiziert, sondern mussten natürlich auch anschließend für den lustig gemeinten Spott nicht selbst sorgen. Alle vier trugen es jedoch mit Fassung.

Das Teilnehmerfeld war ansonsten, wie immer bei de

r Bierzelt-Trophy, international, einige Spieler ließen es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, lange Anfahrten aus den entlegensten Winkeln der Erde in Kauf zu nehmen, um an diesem legendären Turnier teilzunehmen. Eine Besonderheit ist jedes Jahr auch der Ort der Feierlichkeiten. Das Essen und die Preisverteilung gibt es nicht wie sonst im Clubhaus am Golfplatz, sondern man trifft sich im Bergasthof Panorama, von jeher musikalisch umrahmt von einer herausragenden österreichischen Zwei-Mann-Band.

Trotz der bereits erwähnten widrigen Witterungsverhältnisse wurde untertags mitunter sehr gutes Golf gespielt. Benjamin Zach sicherte sich den Bruttosieg bei den Herren mit 32 Punkten, was einer Score von 76 entspricht. Seine Handicap purzelte infolgedessen auf 4,9. Bei den Damen hatte ein Gast aus Seefeld-Reith die Nase vorn. Birgit Strobl-Wolfram deklassierte mit 26 Bruttopunkten

das restliche weibliche Teilnehmerfeld geradezu.
Auch der Gatte der Bruttosiegerin Harald Strobl hatte einen erfolgreichen Golftag und belegte in der Nettoklasse A (bis HCP 12,4) mit 34 Punkten den zweiten Platz. Noch besser war nur Hans Govers, d

er sich mit 35 Punkten den Sieg holte. Dritter wurde Leonhard Wild, punktgleich mit dem Zweitplatzierten.
In der B-Klasse (HCP 12,5 – 24,4) erspielten die drei Erstplatzierten einträchtig 35 Punkte, nur das Handicap entschied über die Reihenfolge. Es siegte Georg Urban, der Moderator der

Preisverteilung, vor Joachim Wolsky vom Golfclub Garmisch-Partenkirchen und Olga Neuner.
Sehr viel eindeutiger war das Bild in der Nettoklasse C (HCP 24,5

– 36,0). Hier gewann souverän Angelika Kalinka mit dem Tagesbestwert von 42 Punkten und damit sage und schreibe neun Punkten Vorsprung auf Michaela Hibler, bzw. 14 Punkten auf Wolfgang Utz, dem Drittplatzierten.
Den Sieg in der D-Klasse (ab HCP 37) holte sich Katja Walter mit 39 Punkten, ihr neues Handicap lautet fortan 45.
Es wurden darüber hinaus zwei Sonderwertungen ausgespielt, zum einen der „Longest Drive“, den sich bei den Herrn Tobias Mooshofer holte, bei den Damen Bruttosiegerin Obere Reihe von links:. Den Preis „Nearest tot he Pin“ ergatterte bei den Damen mit 3,62 m Michaela Hibler, während bei den Herren Benjamin Zach mit 72 cm den Ball fast „tot an die Fahne“ legte.

 

Brutto Clubmeisterschaft 2014

 
 

Clubmeisterschaften des Land- und Golfclub Werdenfels

 
Leicht zu bespielen war er nicht, der Burgrainer Platz bei den alljährlichen Clubmeisterschaften, dem sportlichen Highlight einer jeden Golfsaison. Ergiebige Regenfälle in den letzten Wochen machten aus dem Gelände, speziell um und auf den Grüns einen einzigen Schwamm, sodass die Bälle größtenteils an Ort und Stelle liegen blieben und kaum einen Meter rollten. Dementsprechend fiel den meisten der insgesamt  55 Golferinnen und Golfer das Spiel sichtlich schwer, was man an den Ergebnissen auch deutlich ablesen konnte, die anspruchsvollen Fahnenpositionen taten ihr übriges.

Lediglich in der quantitativ wie qualitativ gut besetzten Herrenkategorie konnten die Resultate mit den Erwartungen Schritt halten. Der bald 19-jährige Lukas Becker erwies sich in diesem Jahr mit einem Gesamtergebnis von 229 Schlägen auf insgesamt 54 Löchern als stärkster Spieler. Wirklich gefährlich werden konnte ihm nur Titelverteidiger Tobias Mooshofer, der im Endresultat drei Schläge Rückstand aufzuweisen hatte. Eine 35er Runde Mooshofers auf den letzten neun Löchern (eins unter Par) konterte Becker seinerseits souverän mit einer 36. Ein besonderes Jahr für den jungen Mann. Nach gut bestandenem Abitur konnte er nun also auch seinen ersten Herr

enclubmeistertitel feiern. Die in die Herrenklasse integrierte Wertung für Jungsenioren, das sind bereits etwas reifere Männer mit 35 Lebensjahren und mehr, entschied der mehrfache Herrenclubmeister Mathias Seidl mit 241 Schlägen für sich, sechs Schläge vor dem Vorjahresgewinner Marc Eichhorn.

Kaum Überraschungen gab es in der Damenklasse. Alexandra Zach konnte ihren Titel aus dem Vorjahr relativ locker verteidigen. Mit insgesamt 277 Schlägen und 10 Schlägen vor der zweitplatzierten Pamela Fräßdorf ging sie nach ebenfalls 54 Löchern über die Ziellinie.

Noch weniger erstaunen dürfte die Siegerin bei den Seniorinnen ab 50 Jahren: das gleiche Bild wie jedes Jahr, wer anders außer Marianne, genannt Muschi Eichhorn sollte sich den Clubmeistertitel geholt haben, ihr achtunddreißigster insgesamt, was sogar einen Deutschen Rekord innerhalb des Golfverbandes bedeutet.

Nicht so ganz ohne weiteres war indes der Sieger bei den Senioren zu erwarten. Den ersten Clubmeistertitel seines Lebens errang nach hartem Kampf Georg Urban, der mit 183 Schlägen auf 36 Löchern die ehemaligen Clubmeister Josef Nominikat, Peter Eichhorn und Manfred Peter allesamt knapp hinter sich lassen konnte. Ein einziger Schlag Vorsprung reichte zum Sieg.

Bei den Mädchen waren sechs Spielerinnen am Start. Das Ergebnis bot das gleiche Bild wie in den vorangegangenen Jahren. Jana Schiebilski schaffte es erneut nicht ihr Angstgegnerin Leonie Friedl zu bezwingen, welche erneut Jugendclubmeisterin wurde, diese Mal mit dem knappst möglichen Vorsprung von einem Schlag.

Bei den Jungen war das Teilnehmerfeld leider sehr überschaubar und so spielten die beiden einzigen Bewerber in der Herrenklasse mit. Der bessere der beiden war Tim Schiebilski, der die Trophäe für  den Clubmeister bei den männlichen Jugendlichen in Empfang nehmen durfte.

Clubmeisterschaft 2014_1